„Das bleibt für Immer!“

Samstag, 24 November, 2007 von Bob

Muha! Da bin ich wieder.

Wer hätte’s gedacht? Ich selbst jedenfalls nicht mehr. Doch getreu der Zeile aus dem neuen Sporties Song „Es bleibt für immer“ bin ich nun also doch wieder da. Warum allerdings in Cannstatt der Bär steppt, man lieber ‘nen Wörterbuch mitnehmen sollte und die Tage eindeutig zu wenig Stunden haben wird, nicht jetzt – dafür später, noch ausführlich erläutert.

Fast vier Monate, auf den Tag genau (es sind noch 11 Minuten, bis es genau vier Monate sind – aber die Ungeduld ist ebend stärker ;) ) war ich nun komplett von der Internet-Bildfläche verschwunden. Aber, so wie es auch die Bands machen, die nach der Trennung mal wieder Geld brauchen, erlebe ich nun ein Revival – „top!“, wie man hier in Stuttgart sagen würde.

Stuttgart?!? Ja, genau. An wem es irgendwie vorbei gegangen sein sollte, ich bin aus meiner geliebten Heimat nach Stuttgart umgezogen. Das Ganze eigentlich nur aus einem Grund: „geographische Bequemlichkeit“ (Die Simpsons Fans unter Euch werden sicher gerade lachen^^) – Da es doch auf Dauer schon eher anstrengend wäre jeden Tag 1h hin-, zur Uni, und 1h zurückzufliegen…

Ok, Bob entdeckt die Welt und macht auch noch auf gebildet als Wirtschaftsinformatik-Student.

- HALT -

Ich merke gerade wie ich abschweife und die eigentliche Struktur meines Texts vernachlaessige. Denn meint Ihr nich das es dem besseren Verständnis dienen würde, wenn ich erstmal erläuter, warum ich denn eigentlich 5 Monate ohne Internet war?
Zugegeben: Das ich ohne Internet bin ist in der Vergangenheit schon öfter vorgekommen, allerdings nicht über diesen Zeitraum. Zu Verdanken habe ich die letzten fünf Monate einem Telekommunkationsanbieter, dessen erster Buchstabe wie, sollte man dem allgemeinen Vorurteil Glauben schenken und das tun wir an dieser Stelle einfach mal, das meistkonsumierte Getränk der Briten klingt.
Dieser hat es irgendwie geschafft auf meine Adresse irgendwas zwischen 2 und 5 Buchungskonten (So genau, konnte mir das komischerweise keiner an der Hotline erklären – Warum sollte der Kundenservice auch über die Daten der Kunden Bescheid wissen…?) anzulegen was zur Folge hatte, dass wir monatlich anstatt einer, wie das ja meist so üblich ist, mehrere Rechnungen, ebend für jedes Buchungskonto Eine, bekamen.

Als rational-naiver Mensch bezahlt man natürlich dann davon nur eine Rechnung und denkt, dass es sich um ein Fehler im System handeln muss, das die Techniker aber sicher mittlerweile behoben haben. Dem war aber nicht so… So kam die erste Mahnung, das erste Buchungskonto betreffend und bald folgte auch die Mahnung fürs zweite Buchungskonto, dann die jeweils zweite Mahnung – Das ganze trotz mehrmaliger Anrufe beim Kundenservice.

Als Konsequenz wurde mir dann die Kündigung geschickt – Es war Mitte Juli. Ums kurz zu fassen, weil ich mich sonst wieder aufrege:
1000x angerufen, jaha – man musste jedem Mitarbeiter die Geschichte, die schon eher lang war, erneut erzaehlen und Ja, ich konnte Sie zum Schluss auswendig. Die und meine Kundennummer sowie sämtliche Telefonnummern sämtlicher Abteilungen, da ich auf meiner Telefonreise so ziemlich alle durchlaufen (musste!). Wenn das nicht auf die Effizenz des Kundenservices hindeutet…
1000x wurde mir zugesichert das sich drum gekümmert werde und Telefon und Internet bald wieder gehen würde…., was natürlich nie geschah. Auch die versprochenen Rückrufe der Mitarbeiter, die sich intensiv um meinen Fall kümmern wollten, sind bis heute ausgeblieben – sowas.

Internet und Telefon funktioniern bis heute immernoch nicht und der Anwalt hat Spass mit der Telefongesellschaft.
Na ja, konnte ich in den letzten Monaten wenigstens mal wieder das Eine oder Andere Buch lesen und ich hatte Zeit festzustellen, wieviel Schrott doch tatsächlich im TV kommt. Klar, viele werden jetzt sagen: „Is doch allgemein bekannt“. Es hat zwar gedauert aber mittlerweile teile ich diese Meinung.

Und wie, wenn das Internet nicht geht, schreibe ich, jetzt in diesem Moment, diesen Text hier? Aufmerksame Leser haben vllt. noch dunkel in Erinnerung, dass ich umgezogen bin^^. Mitterweile habe ich hier Internet, aber auch hier verlief das alles mit dem Internet nicht ganz unproblematisch (scheint ‘ne Krankheit zu sein).

Aber von Anfang an:
Da das alles schon ne Weile her ist und zudem es sich gerade um eine unpassende Zeit zum rekapitulieren vergangener Geschehnisse werde ich mich wahrscheinlich kurz halten, auch wenn ich wahrscheinlich nen Haufen Sachen vergessen werde, weil einfach zuviele Sachen passiert sind. Man verzeihe mir also die Unvollständigkeit.

30. September: Umzug. Umzug hiess in meinem Fall, die nötigsten Sachen in den Kofferraum geworfen, Möbel ausgenommen – Die Meisten waren einfach schon zu kaputt – und dann erstmal gut 8h mit dem Auto gefahren. Angekommen, ausgepackt, möbellos.
Seitdem wohne ich hier in einer WG, bestehen aus drei anderen Mitstudenten und mir, wer hätts gedacht. Die WG kam dank dem Internet, das zu dem Zeitpunkt der Vereinbarungen glücklicherweise noch funktionierte, zu Stande.
Glücklicherweise waren 4 Studenten gerade dieses Jahr mit dem Studium fertig und wollten ihre WG abgeben. So startet Ich im Forum also die Initiative: „Wirtschaftsinformatiker-WG“, worauf hin sich dann auch wir Vier, die jetzt miteinander wohnen, zusammen gefunden haben – Ich hatte die Drei eh schon in der ICQ Liste gehabt. Nur soviel: Da ham sich 4 Leute gefunden. Is echt lustig – endlich mal „normale Menschen“ mit meinem Humor und meiner Einstellung zum Leben^^. Nach dem Abmachen uebers Netz liessen wir Taten folgen: Wir trafen uns in Stuttgart, fanden uns wohl alle ganz nett (wie sollte sonst diese WG zustande gekommen sein?^^), besichtigten die Wohnung und nach ein bisschen Zittern und Bangen bekamen wir jende Wohnung dann auch. Eerwähnte ich, dass dies das einzige Wohnungsangebot war, was wir in Aussicht hatten? Wenn nicht, hab ich das hiermit getan^^.

Tjo und so stand ich nun also am 30.09. in meinem leerem Zimmer rum, dass sich nach und nach mit Möbeln fuellte, wobei ein Bett(-gestell) immernoch fehlt – Als Student sind die finanziellen Mittel ebend begrenzt ;) .
Nun folgte die „Umgewoehnung“. Denn wenn man gute 700km faehrt muss man auch einen neuen Dialekt in Kauf nehmen. Schwäbisch oder auch Badnerisch (keine Ahnung, wo da der Unterschied is – aber die hier Ansässigen meinen einen Unterschied erkennen zu koennen) ist einer der grauenvollste und zugleich lustigesten Dialekte die ich jemals gehört habe. Vllt. sollte ich noch anmerken das unsere 4er-WG aus 1 Schwaben, 2 Badnern und ebend mir (schon wieder ich!^^) besteht, ich also jedem Tag mit diesen Sprachphänomenen konfrontiert bin. Diese Sprache ist so fern vom Hochdeutsch und nie zuvor habe ich soviel „sch“-Laute, gemischt mit mir voellig unbekannten Wörtern, wie zB „wengle“ oder „rätes“ – alles huebsch verpackt in feuchter Aussprache (na bei den ganzen „sch“-Lauten kein Wunder: Da wird aus dem Wort „Kasten“ schonmal das Wortn „Kaschtn“) – gesehen. Lustig is auch, wenn man dann anfängt zu berlinern, was bei mir echt nich doll ausgeprägt is, verstehen die Einen auch nich.
Ab und zu erwisch ich mich aber mittlerweile wie ich die eine oder anderen schwäbische Redensart oder auch Grammatikkostruktion verwende. Im Gegensatz dazu sagen meine Mitbewohner alle „Hauste“, „koofen“, „rochen“ (= rauchen; es ist nicht der Fisch gemeint) und „loofen“.^^
Ausserdem musste ich mich auch an die andere Mentalität der Leute gewoehnen. Allen Vorurteilen zum trotz, sind die Leute im Westen echt freundlich, kollegial und meistens gut gelaunt – sodass es mich teilweise überfordert – im Gegensatz zu meiner „Ur-Heimat“, in der die Leute meistens nebeneinander hergelebt, sich oft angemacht haben und mit einer gewissen negativen negativen Grundeinstellung durchs Leben gegangen sind – Damit meine ich längst nicht Alle, aber ebend Viele. Das unterschiedliche Verhalten bekam ich besonders zu spüren, wenn ich mal wieder für ein Wochenende zu Hause, also in Berlin, war. Und natürlich haben die Leute auf Ihre Art auch ihren ganz besonderen Charme, den ich nich missen möchte.
Zusätzlich bleibt zu sagen das Stuttgart bei Weitem nich so schön ist wie Berlin.

Ok, langsam werd ich müde, weshalb ich mich ab jetzt doch wirklich kurz fasse. Vllt. folgen noch Texte zu diesem Thema – vllt auch nich. Wer mehr wissen will, der soll mich einfach anrufen oder anders kontaktieren.

Zum Leben hier allgemein:
Lustig und Abwechslungsreich (siehe Einkaufswagen-quer-durch-die-Stadt-schieben; Schrank-mit-leeren-Baguette-Verpackungen-fuellen-bis-dieser-voll-ist; Ganzen-Tag-am-Kacke-labern; WG-LANs; Partys [wie das bei Studenten ebend so is^^]; Bezeichnungen mit 26 „C“’s erfinden [mehr dazu ein anderes Mal]; Eishockey-spielen und noch viele andere Sachen, die mir gerade nicht einfallen)

Uni:
Anstrengend, aber machbar. Ich muss nur erstmal lernen zu lernen, da das Niveau sich doch deutlich von dem auf der Schule unterscheidet. Praxis is im Moment quasi nicht vorhanden im Unterricht, d.h. reine Theorie bisher (ausser im Programmieren). Man muss halt was machen ab und an, weil die Profs doch dazu neigen durch den Stoff zu „rasen“. Ausserdem hat der Prof nich immer meine ungeteilte Aufmerksamkeit – WLAN + Laptop an der Uni sind eine verführerische Kombination…^^
Kommt mir manchmal aber echt so vor, als hätte der Tag zu wenig Stunden: Denn nach Uni, Fitness Studio, Hausputz, Einkaufen, Telefonieren und nochn bisschen „Hausaufgaben“ machen ab und an bleibt nicht mehr viel Zeit vom Tag, und damit für sich selbst. Aber ich denke, bzw. hoffe das legt sich, nach ner Weile. Is ebend alles neu, und damit „stressig“, im Moment.

Mehr fällt mir jetzt auch gerade nich mehr ein. Nur soviel sei gesagt: Ab jetzt, da Internet vorhanden ist^^, folgen natürlich in alter Manier wieder regelmaessig Einträge.

Bis denn, schlaft gut,

Bob

Stimmendurcheinander: Alles Synchron?

Sonntag, 24 Juni, 2007 von Bob

Verwirrend ist die Tatsache, das im Film „Stirb Langsam – Jetzt erst Recht“, der hier gerade nebenbei im TV läuft, Bruce Willis die Synchronstimme von John Travolta hat. Ich mein’, beide Schauspieler sind ja genial – aber die Stimme des Einen mit dem Körper des Anderen zu präsentieren führt doch nur zur Verwirrung.^^
Da guck ich mir die Filme doch lieber in der Original-Version, d.h. unsynchronisiert, an – auch wenn das bei manchen Filmen (wie zB bei SCRUBS) auch arg komisch klingt; Da passen die deutschen Synchronstimmen dann wieder besser.
Ihr seht: komplizierte und schwierige Angelegenheit mit den Synchronisationen – oder auch einfach nur Geschmackssache.
Soviel dazu.

Bis dann, Bob

Ein Song…

Freitag, 22 Juni, 2007 von Bob

Der dich traurig macht: Tomte – Ich sang die ganze Zeit von Dir
Der dich glücklich macht: Fischerspooner – Emerge
Der dich depressiv stimmt: The Postal Service – Such Great Heights
Den du schon live gehört hast: Bloc Party – Helicopter
Den du hörst, wenn du wütend bist: …But Alive – Niemand beisst die Hand, die einen fuettert
Bei dem du (normalerweise) sofort gute Laune kriegst: Johnossi – Man must Dance
Der nicht auf deutsch/englisch ist: Anajo – Vorhang Auf
Der von einer Frau gesungen wird: Klee – Die Stadt
Bei dem du nicht still sitzen kannst: The Presets – Are You the one?
Der ultimative Partysong: Mediengruppe Telekommander – Kommanda
Deiner Lieblingsband: Bloc Party – I Still Remember und Johnossi – There’s A Lot of Things to do before you die
Eines Solokünstlers: Joshua Radin – Someone Else’s Life
Von einem Soundtrack: The Shins – New Slang
Bei dem du weinen musst: Elliot Smith – Between The Bars
Den du hast, aber nicht magst: Scooter irgendwas OO
Den du ununterbrochen hören kannst: Johnossi – There’s A Lot Of Things to do before you die
Den du gerne beim Autofahren hörst: Hadouken! – That Boy, That Girl
Der dir was bedeutet: Tomte – Buchstaben über der Stadt
Zum einschlafen: The Postal Service – Nothing Better
Dessen Text auf dich zutrifft: Mh – soviel von Tomte
Dessen Text du auswendig kannst: Von so ziemlich allen Songs, Die hier aufgelistet sind^^
Den du liebst: The Shins – Phantom Limb
Den du gerne beim aufstehen hörst: Maximo Park – Our Velocity
Zum küssen: Tomte – Die Schönheit Der Chance
Zum kuscheln: Kettcar – Nacht
Der dich an die erste Liebe erinnert: The Postal Service – Such Great Heights
Dessen Text du magst, das Lied aber nicht so sehr: oeh kP
Der deiner Meinung nach zu kurz ist: alle guten Songs
Der dich an einen Urlaub erinnert: System of A Down – Revenga
Der dir peinlich ist, dass du ihn gut findest: muh oO
Den du auf einem Instrument spielen kannst: Alle meine Entchen :)
Der dich an eine Zeit erinnert, in der du Liebeskummer hattest: Joshua Radin – Winter
Der von Sex handelt: kA, Marvin Gaye – Sexual Healing ?^^
Aus deiner frühesten Kindheit: Backstreet Boys – Everybody Oo
Der dich träumen lässt: The Shins – Australia
Der dich an eine spezielle Begebenheit erinnert: Snow Patrol – Run
Der für eine richtig gute Zeit in deinem Leben steht: Arctic Monkeys – The View From the afternoon
Bei dem du an jemand bestimmtes denken musst: The Postal Service – Such Great Heights
Den auch du hättest schreiben können: Keinen.
Den du am liebsten zu Weihnachten hörst: kA
Zu dem du schonmal getanzt hast: The Fratellis – Chelsea Dagger
Den du zu den besten aller Zeiten rechnen würdest: The Shins – New SLang
Der zu deiner Beerdigung gespielt werden sollte: The Postal Service – Sleeping In

Bis dann, Bob

Musiktipp: Hadouken!

Freitag, 18 Mai, 2007 von Bob

Macht euch selber ‘nen Bild; Erinnern mich stark an „The Streets“ aber ‘nen bisschen funkiger^^.

Hadouken! – That Boy, That Girl

Der Sound is zwar in dem Video nich so klasse, soll heissen so als mp3 kommt der nochn Stueck besser, aber ich finde, er groovt trotzdem^^. Mein Favourite im Moment ist btw „Liquid Lives“. Einfach nur grossartig die Band; Musik mit Power.

Mehr: Hadouken! bei MySpace

Bis dann, Bob.

Waehlerstimmenfang bei MySpace

Sonntag, 29 April, 2007 von Bob

Selbst Politiker und (vielleicht) baldige Praesidenten scheinen sich dem Hype um MySpace zu bedienen und ziehen Ihren Nutzen daraus.
Zeitgenoessisch auf jeden Fall – vielleicht mal ein Fortschritt, der eine hoehere Wahlbeteiligung nach sich zieht – vllt. aber auch nicht – reine Spekulation.

Aber was erzaehl’ ich hier noch rum? Guckt’s euch an:

http://www.myspace.com/sambrownback

Die Tatsache an sich finde ich, so oder so, dennoch recht interessant.

Bis dann, Bob.

Icon? Nein, nicht das Symbol!

Sonntag, 1 April, 2007 von Bob

…oder eigentlich doch.
Denn dieses Symbol, erblickten wir am Anfang eines grossartigen Abends – Mehr dazu aber später.

Seit einer Weile sind wir (das #monka-team) ja schon aktive Drum’n'Bass Zuhoerer, Erleber, Geniesser. Ich weiss gar nicht mehr genau wann, aber irgendwann hat Eric dann „Black Sun Empire“, einen Artist aus dem, ich glaub, Darkstep-Genre, entdeckt. Tjo, und da er uns auch an Pendulum, Sub Focus und Aehnliches rangefuehrt hat, wovon wir immernoch begeistert sind, lag es also auch nich fern, dass wir uns also auch LP’s von Black Sun Empire besorgten – und wir wurden nicht enttaeuscht. „Joa, schon ganz nett, aber gibt bessere Artists“ dachte ich zuerst, allerdings sollte diese Meinung nicht mehr lange anhalten.

Eric war auf jeden Fall, weiterhin davon angetan und entdeckte bald, das Black Sun Empire am 31.03. im ICON in Berlin auflegen wuerden und wollte ab da an auch dorthin. „Mh, wenn er da so drauf abgeht, guckste (bzw. hoerste) mal wohl nochmal in BSE rein…“. Irgendwann hat’s dann bei mir auch *klick* gemacht. Denn, wie ich (wenn sicherlich auch ‘nen bisschen verspaetet) schn ell rausfand, wirkt Drum’n'Bass erst richtig, wenn man die Musik ordentlich laut hoert – Denn, es geht einfach zuviel verloren, wenn man der Musik nur in Zimmerlautstaerke hoert.

So gesellte ich mich also auch zu der „Ich-will-am-31.03.-ins-ICON“-Runde, welche durch Zacha und Norm komplett wurde (Monka hatte an dem Tag leider(!) besseres zu tun).

Am Morgen des Tages sah es allerdings nicht so aus, als ob ich abends wirklich noch nach Berlin fahren sollte, da ich, fuer meine Verhaeltnisse, relativ frueh aufstehen musste und dachte, dass ich dann eine lange Nacht mit Gewummer, Getanze und Gesaufe (^^) nicht lange durchhalten werde.
„Aber wann, wenn nicht jetzt?“ In der Tat, die Fakten sprachen gegen ein zu-hause-bleiben:
„Bald biste in Stuttgart, wer weiss ob du, dann nochmal ‘nen vernuenftigen dnb-Club zu Gesicht bekommst; BSE, sind ja nun nicht irgendwer, spielen heute dort; ICON is’ ja echt ‘nen Name, das musste dir einfach geben; Die anderen wollen doch auch, dass du mitkommst; Wird bestimmt lustig in der Runde; Sonst is immer tote Hose am Wochenende hier, also nutz’ die Chance…“ usw. . Am Abend dann fertig gemacht, nebenbei immer nen bisschen BSE, zu Einstimmung gehoert, dann mit Zacha, und ‘nem Ohrwurm von „Breach“, zur Bahn gelaufen, in der wir dann auch Eric und Norm trafen – Der #monka-dnb-squad war komplett^^.

Also hingefahren bis zur Schoenhauser (fuer ca. 23 Uhr abends waren noch ziemlich viele Leute unterwegs), ausgestiegen – und dann standen wa da. Aber das war nicht weiter schlimm: Eric hatte ‘nen Plan mit und Zacha bemerkte, dass er sogar weiss wo dat is.
Nachstes Ziel: Icon Berlin! Irgendwann kamen wir dort, an, wo das ICON sein sollte, jedoch fanden wir nur ein altes Grundstueck, auf dem vorher wohl mal etwas wie eine Autowerkstatt gewesen sein muss, mit roten Scheinwerfern, vor. Sollte das hier das Icon sein? Ja, es war es, denn nach und nach erspaehten wir mehr und mehr „Icon-Symbole“ die an die Haeuserwaende ringsum das Grundstueck projeziert waren. Eine Art Gelaender fuehrte uns dann in das hintere des Hofes, wo wir dann auch zwei weitere Wartende, vor einer massiven, roten Eisentuer, trafen. Es war schon 23:30 Uhr also, haette es eigentlich losgehen muessen. Auf einmal ging die Tuer auf, ein Typ kam raus, teilte uns mit, dass es noch nich losgehen wuerde und verschwand wieder hinter der Tuer (Ohne Kommentar^^). Nach und nach wurde die Warteschlange dann auch ein Stueck grosser.

Es dauerte auch nicht mehr lange, bis die Tuer sich dann endgueltig oeffnete und der Einlass begann. Schon am Anfang, also bei den Tuerstehern, bemerkte man, dass die Stimmung eher weniger angespannt, sondern relativ locker war. Nach dem Bezahlen, sind wir dann eine Treppe runter („auf den Weg in den Untergrund…“), und noch ein paar Andere. Nach und nach tauchten mehr Lichteffekte, die, nebenbei erwaehnt, wirklich sehr, sehr geil aussahen, und Sitzgelegenheiten – sehr bequeme Stuehle, aber eigentlich eher Sessel, auf. Wir waren fast die ersten, weswegen die ganzen Raeume noch relativ leer waren. Der, wir nahmen schonmal an, dass es sich hierbei um diesen handelt, Tanzfloor, war noch total leergefegt und der DJ war gerade am aufbauen, waehrend im Hintergrund aber schon netter Chill-Out-D’n'B lief. Erstmal an die Bar ran und Heineken geordert, nachdem wir unser Zeug bei der Garderobe abgegeben haben. Danach: Sitzprobe; Ja, war echt bequem. Neben den ganzen netten Features die wir nach und nach im Bar-Raum (Es gab zwei) entdeckten (z.B. eine Art digitaler EQ an der Wand) lief auch ein Film , der nach eigener Aussage, weder Story noch Sprache enthaelt, jedoch trotzdem eine Botschaft vermitteln wuerde. Wie auch nicht anders zu erwarten war, begleitete die Musik des Clubs die bewegten Bilder einwandfrei.

Nach und nach fuehlte ich mich immer wohler und war froh, ueber meine Entscheidung, doch mitgekommen zu sein und ich bemerkte auch, wie ich immer hibbeliger und hibbeliger wurde; Ich musste auf die Tanzflaeche. Allerdings war diese noch relativ leer, und wir fragten uns, ob sich der Club noch fuellen wuerde, weil alleine Tanzen ja auch eher weniger Spass macht – Aber wir hofften weiter. Langsam fuellte sich die Tanzflaeche dann auch mit, die Leute kamen nach und nach, Menschen, die, wie wir auch, anfangs nur da standen, der Musik gelauscht haben, und bestenfalls mit dem Kopf genickt haben – Der Anfang ebend. Aber wer Drum’n'Bass kennt, weiss, dass man zu der Musik einfach nicht lange stillsitzen (bzw. stillstehen^^) kann.

So kam es dann auch, denn zacha und ich legten nach und nach los. Vllt. sah es nich gut aus, aber darauf kam es auch gar nicht an: Wir waren da um die Musik zu geniessen und Sie auszuleben. Eric, am Anfang noch, ich moechte sagen, sehr zurueckhaltend, gesellte sich dann bald zu zacha und mir und vervollstaendigte das taenzerische Trio – Norm blieb stehen. Die Leute wurden auch immer „mutiger“ und schon bald begann der Tanz-Floor zu brodeln, weil die Masse zu tanzen anfing.

Was mir gleich am Anfang aufgefallen ist: Im Gegensatz zum Tanzen in Indie/Alternativ-Clubs („Luftgitarre“ oder wirklich oft sehr eintoerniges Tanzen) oder zum Rumgemoshe bzw. Headgebange bei Metal-Veranstaltungen haben die Leute hier richtig getanzt. Damit meine ich keine klassischen Taenze oder so. Nein, die Leute haben mit ganzen Koerpereinsatz getanzt, moechte ich behaupten: Fuesse (Two-Step oder aehnliche nett anzusehende Sachen), Hueften, Schulter und was noch alles am Koerper dran ist. Das Ganze sogar echt in fluessigen Bewegungen – war richtig genial, und wer einmal da war, weiss was ich meine. Es war wirklich grossartig da: alle hatten nen Mordsspass und die Leute da waren total nett (z.B. wenn mal jmd. ausversehen angerempelt wurde, wurde sich sofort entschuldigt; das hab ich im Magnet schon anders erlebt…) und man musste einfach bei der Musik tanzen. Selbst wenn der Koerper nach ‘ner Weile schon „Nein“ sagte, der Kopf (besonders die Ohren an Diesem) sagten einem „Weiter“.

Irgendwann ging es dann aber echt nicht mehr, und wir legten die erste Pause, begleitet von Getranken, ein. Also wir Norm fragten, warum er denn nun nicht mittanze, meint er, dass er sich nich traue (den genauen Wortlaut weiss ich nich mehr, aber so war’s sinngemaess). Verstanden wir zwar irgendwie nicht, da man doch da war, um Spass zu haben und nicht um gut auszusehen, da kannste dann auf ne Modenschau oder sowat gehen – Mh, Strange.

Nach der Pause sind wir dann wieder auffen Floor, aber diesmal nen Stueck weiter nach vorne – hinten war mittlerweile alles dicht – und haben dort dann weiter das House „gebass’ed“. Wieder einmal machten sich die netten Besucher des Icon’s bermerkbar. Es waren so gut wie keine „Picaldis“ dort, die einem die Sache vermiesen konnten, nein – im Gegenteil – es waren relativ viele, ich moechte behaupten, alternative Leute da (Beatsteaks T-Shirt; Chucks oder Vans usw. – Auch wenn man die Gesinnung ja nicht unbedingt an Aeusserlichkeiten festmachen kann, aber ich mach’s jetzt einfach mal).

Die Leute waren alle sehr vorsichtig, so dass selten jemand angerempelt wurde und haben, nicht selten, auch mit jemanden getanzt. Tja, aber da man, ums mit Eric’s Worten auszudruecken, diesen „Extremsport“ nicht lange durchhaelt, kam nach, ich schaetze, es waren so 30 Minuten Tanzen, die zweite Pause, bei denen wir die Bekanntschaft mit lustigen Amerikanern machten („We love Germany, it’s great…“; „nice beer…“; „“it’s nice! high fiiiiiiive!“ ^^).

Dann: Dritte Runde, bei der wir diesmal ganz nach vorne gelangten und dort dann gerockt haben. Wieder saumaessig geil gewesen aber irgendwann war’s dann echt mit uns vorbei (Das ist aber auch anstrengend^^). Mittlerweile waren wir so durchnaesst, das wir Abdruecke auf den Leder-Sitzen hinterliessen und wir bemerkten auch, z.B. an unseren Fuessen, die jeden Moment durch die Schuhe kommen zu schienen, das wir ‘ne vierte Runde, trotz des inzwischen erfolgten Umstiegs von Bier auf Wasser bzw. Bionade, auch nicht mehr lange durchhalten wuerden, weshalb wir beschlossen nach hause zu fahren – Es war ca. 04:00 Uhr.

Jedoch waren wir so angetan – „Ich hab echt noch nie soviel Spass gehabt“ – dass Eric, zacha und ich uns noch „Icon-Shirts“ kaufen wollten, was Eric und ich dann auch taten (schickes schwarz), leider war zachas Groesse schon aus.

Mit dem Kopf voller Impressionen und Beats von Black Sun Empire verliessen wir dann das Icon, dass wir sicher bald wieder besichtigen werden, und fuhren, völlig fertig aber gut gelaunt, nach hause.

Ich hab bestimmt ‘nen Haufen Sachen, die ich eigentlich erwaehnen wollte, vergessen, aber ich muss nun rum zu Mofl, Jogging-Klamotten aussuchen (Morgen: eine Art Verkleidungstag der 13er).

Hier ‘nen paar offizielle Bilder vom Icon (so, bloss voller sah es gestern aus^^):
Icon Berlin Gallery

Bis dann, der Bob

Bisher und Demnächst [kurz]

Samstag, 31 März, 2007 von Bob

Bisher:
1. Kaufrausch
» SCRUBS Staffeln 3+4
» Garden State DVD (grossartiger Film!)
» „The Fratellis“-Karten für das Konzert am 17.04. in Berlin

2. Schule
» Alle normalen Klausuren vorbei ( „nur“ noch das Abi jetzt)
» kommender Dienstag – letzter Schultag
» Abi Shirt (Motto: „Abi 007 – Mit der Lizenz zur Intelligenz“ (Idee gut, Motto: „Mh…“))

3. Anderes
» Idee eines „#monka“-Shirts entstanden (toll!!!)
» StudiVZ-Ja, das mit den bösen AGB’s^^-Account erstellt [ Klick mich! ]
» Zivi-Aufschub bis 2010, wegen Studium, wurde genehmigt
» Schön in der HimmelsPagode gegessen *mjam* *mjam*
» Schulparty („Tequilaparty“ – naja, warn bisschen wenig Tequila da…) mit Zacha, Thomas und Tanka gerockt

Demnächst:
1. Heute
» ICON-Besuch mit Eric, Zacha, Norm und meiner Wenigkeit (Lauschen und Abgehen bei BlackSunEmpire )

2. Gleich
» nettes Essen von einer bekannten Fastfood-Kette (der Name, sei euch ueberlassen)

3. Irgendwann
» SCRUBS Staffeln 1+5 bestellen (2 ist schon vorhanden^^)
» Anschliessender: „SCRUBS-Marathon“

Und Warum das Hier?
1. Zuviele Info’s
» zuwenig Zeit

Noch was?
1. Jop. Gute Vorsaetze
» das Blog betreffend.

Zum Schluss:
Bis dann, der Bob.

Ganz grosses Kino

Sonntag, 11 März, 2007 von Bob

…spielt sich hier im Moment ab, zumindest was die Musik betrifft:

Joshua Radin – Someone Else’s Life (Auszug)

My hands shake
My knees quake
It’s every day
The same way.
Cos then came you.
Then there’s you.
I keep your picture
In my worn through shoes.
Then there’s you.
Then came you.
When I’m lost,
I look at my picture of you.

 

And somehow
I’ll make tonight our own
I’ll show you every way I’ve grown
Since I met you

 

And right now
I’ll be the boy in your next song
I’ll learn the parts and play along
If you let me.

Vor kurzem erst entdeckt, da ich mal wieder SCRUBS geguckt habe – ja, ich glaube, ich bin der Serie verfallen (Gott ey, diese Serie rockt ja aber auch sowas von!). Mit der Musik hat das ganze folgendes zu tun: Wie immer, kam zum Schluss der „Was haben wir daraus gelernt?“-Teil (grossartig, wie immer!), unterlegt von einem Song, der sich auf Anhieb in meinem Ohr festsetzte. Sofort habe ich die Lauscher aufgesperrt, ein paar Songtext-Fetzen ergattert und gegoogled. Sieh an: Bei dem Song handelte es sich also um „Closer“ von Joshua Radin. Bei weiteren Recherchen stellte sich dann heraus, das Radin ein enger Freund von Zach Braff ist (was vllt. auch ein Grund dafuer ist, warum dessen Musik bei SCRUBS lief, abgesehen davon, dass Zach Braff ‘nen ziemlich vernünftigen Musikgeschmack besitzt). Ein Grund mehr, der mich dazu brachte, mir das Album zu besorgen, denn „J.D.“’s Musikgeschmack deckt sich schon ordentlich mit Meinem (Ein paar Beispiele: The Shins, Fountains Of Wayne, Eels). Das Album: Eine wirkliche Bereicherung meiner Akustik-Artisten.

Man glaubt es nicht, was dieser Mensch mit seiner Stimme und einer Gitarre transportieren kann.
Nach und nach kristallisierte sich dann ein ganz bestimmter Song aus dem Album heraus, den ich einfach nicht mehr aus dem Kopf bekam (Welcher das ist, werdet ihr ja bestimmt nun schon wissen – wenn nicht, scrollt mal nach oben^^).

Auch andere Künstler bekamen diese Woche eine Menge Aufmerksamkeit von mir. Da wären zum Einen The Fratellis, eine Band, die meine Ohren schon lange mal wieder gebraucht haben. Ich glaube, seit dem Release des Arctic Monkeys Albums, und das is ja immerhin schon eine Weile her, habe ich so etwas nicht mehr gehört. Endlich mal wieder Musik, mit der ich 100%ig den Begriff „Indie-Rock“ verbinde. Geniale Musik, zum tanzen und abgehen. Ja, man ist quasi gezwungen dabei eine klassische Luftgitarren-Performance hinzulegen. Viele von euch kennen die Band sicher schon, wenn auch unbewusst, da ihre Single „Flathead“ im aktuellen iPod-Werbespot zu hören ist.

Zum Anderen traten auch The Shins mir wieder einmal näher ins Bewusstsein. Denn – lange erwartet – endlich geben sie (im April) ein Konzert in Berlin. Falls ich das neue Album bisher noch nicht erwähnt habe, habe ich das hiermit getan: „Wincing The Night Away“ (Fühle mich jedes Mal ein bisschen wie „J.D.“ wenn ich aufm Fahrrad sitze und den Shins lausche; Das ist aber auch gute Musik, ey^^).

Trotz alledem steh ich nun vor einer schwierigen Entscheidung:
Denn sowohl die Fratellis als auch die Shins geben im April ein Konzert. Und da ich ein armer Schüler bin, kann ich mir wohl beide Konzerte (leider!) nicht leisten. Kurz: Ich kann wohl nur zu einem Konzert und weiss nicht, zu welchem. Zudem hängt das Ganze auch eine Stück weit von Niels, meinem Musik- und Konzertbruder, ab, der erst einmal seine letzen Cents zusammenkratzen muss, weil er in letzter Zeit den Konzerten von anderen Aritsten sehr verfallen war.

Na was solls: Notfalls geh ich allein zu einem von beidem Konzerten, und sollte ich mich partout nicht entscheiden können, muss ich ebend zusehen wie ich das Geld für beide Konzerte auftreibe.

Bis dann, Bob.

IBM und Ich

Mittwoch, 28 Februar, 2007 von Bob

„[...] wie gestern telefonisch besprochen, freuen wir uns, Ihnen eine Zusage für
den Ausbildungsbeginn 01.10.2007 in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik
zum Bachelor of Science geben zu können. [...]„

Jahaha, da lacht das Herz. Mittlerweile halte ich sogar den Ausbildungsvertrag in den Haenden und ein grosser Traum geht in Erfüllung. Denn ich habe einen Platz an der Berufsakademie in Stuttgart bei IBM bekommen (Um meine Gefühle zu beschreiben: Ich denke „weeeehaaaa“ triffts am Besten).
Ich glaub’ bis ich das richtig realisiert habe, vergeht allerdings noch ein bisschen Zeit, weil ich das echt nicht glauben kann – freu mich hier gerade mal „den Arsch ab“.

Allerdings war mein Weg zu IBM gar nicht so einfach, und da das Blog hier mal wieder gefüllt werden muss, hier nun die volle Geschichte (vllt. werd ich zwischendurch auch zu schreibfaul und kürz’ die ganze Sache^^) – Der Text wird wahrscheinlich lang, von bestimmten Wortgruppen-Wiederholungen geprägt, jedoch ereignisreich sein:

Angefangen hat alles ungefaehr im Oktober, als ich endlich mal die Faulheit ueberweunden habe und Eric meine Zeugnisse und diverse andere Unterlagen zum Einscannen gegeben habe – Archivierung muss sein. Anschliessend hat er mir die Unterlagen dann geschickt. Da ich IBM ja nun schon von der Ausbildungsboerse unserer Schule, sowie durch das Internet (Überhaupt – wem is denn bitte „IBM“ kein Begriff?), hatte ich schon länger vor mich bei IBM für einen Berufsakademie-Platz in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ zu bewerben; Oh mein Gott, so viele Infos in einem Satz – Toll wa?^^ Ich rechnete mir allerdings, schon aufgrund des Zeugnisses, mit dem ich doch schon unzufrieden war (vllt. bin ich auch einfach zu ehrgeizig), keine hohen Chancen aus und ich hoffte das mit meiner Vielzahl von ausserschulischen Aktivitaeten wieder wet machen zu koennen. So brachte mich dann mein, mir angeborener, Optimismus dazu, es doch zu versuchen – Ganz nach dem Motto:“Wer nich wagt, der nicht gewinnt!“.

Also Ubuntu angeschmissen, Firefox gestartet und rauf auf die IBM-Seite, auf der ich mich für ein BA-Wirtschaftsinformatik-Studium bewerbungen wollte, jedoch relativ schnell feststellen musste, dass die Seite(n), die für die Online-Bewerbung (Das nenn’ ich doch mal Fortschritt) gedacht waren, irgendwie nicht so mit meinem Feuerfuchs zusammenarbeiten wollten, wie ich das gerne wollte. Es war ca. 15:00 Uhr. Also mal Windows (…und ich mag das Wort nicht!^^) gestartet und da mit Firefox probiert. Ging auch erstmal alles gut, bis zum Uploaden der Anlagen (Zeugnis usw.), da ich dann immer beim klicken auf „Upload“ auf ‘ne Fehlerseite gelangt bin. „Mh, weniger gut“ – dachte ich so. Es war ca. 16:00 Uhr (ja – gut Ding will schliesslich Weile haben). Ich also den selben Spass mit dem Internet Explorer (Ohne Worte) noch einmal probiert: Eine Seite weiter, selber Fehler. „Ui, lustiges Browserspiel“ – eigentlich war’s gar nich’ so lustig und ich war mittlerweile doch ziemlich genervt (Gibt es etwas schlimmeres als Webseiten, die nicht richtig funktionieren?^^). Egal, auf jeden Fall habe ich dann erstmal Opera gestarten und, ums kurz zu sagen, Opera wollte, so wie der Ubuntu-Firefox, erst gar nicht mit der Seite agieren. Langsam dezimierte sich meine Browserauswahl aber nun. Letzter Browser den ich hatte war Maxthon. Diesmal kam ich auch ein Stueck weiter als mit allen anderen Browsern, aber irgenwann ging’s wieder nicht weiter. Aber ich gab nicht auf und versuchte es wieder und wieder (Ja, ich bin ehrgeizig!). Irgendwann, es war so ca. 20:00 Uhr ging dann auch alles reibungslos und ein breites Grinsen machte sich auf meinen Gesicht breit – Nun hieß es warten.

Ungefaehr eine Woche spaeter bekam ich dann eine Mail von IBM mit so einer Art Link zu einem Fragebogen, an den ich mich natuerlich gleich rangesetzt habe (Gott, war ich aufgeregt).
Dann kam eine lange Zeit nichts und ich dachte schon, dass es dann an dieser Stelle vorbei für mich sei und ich rausgeflogen bin.

Irgendwann, ich glaube es war Ende November bekam ich dann eine Mail, in der stand, dass alle Plaetze in Berlin schon belegt seien, es aber möglich waere, meine Unterlagen zur weiteren Bearbeitung nach Stuttgart zu schicken. Nachdem ich mir dann den Schweiss von der Stirn gewischt habe, habe ich diesen Vorschlag natürlich mit „Ja“ beantwortet, in der Hoffnung doch noch irgendwie mein Ziel zu erreichen.

Im Dezember bekam ich dann eine Mail aus Stuttgart, das ich am 14.12.2006 für einen, ich betitle es jetzt einfach mal „Einstellungstag“, eingeladen bin. Hab mich riesig gefreut und musste nur noch ‘ne Freistellung von der Schule bekommen (war LK-Klausur an dem Tag) und solch’ Sachen wie Hin- und Rückflug (das zu buchen war ebenfalls ein Krampf: Immer beim Eingeben der Kontonummer ist die Seite abgeschmiert), Unterkunft und Reisekostenrueckerstattung klaeren – Ging im Endeffekt alles glatt.

Am 13.12. flog ich dann nach Stuttgart, guckte mich ein bisschen um, checkte in mein Hotel ein, rief noch kurz zu hause an, schaute Simpsons und ging dann rechtzeitig schlafen – denn man will ja fit sein. Nur soviel zu Stuttgart noch: Das Bahnsystem is doch recht gewöhnungsbedürftig, wenn man aus Berlin/Umgebung kommt, aber die Königsstrasse rockt (Haste echt allet auf einem Haufen)!

Allzutief werd’ ich auf den Vorstellungstag nun nicht eingehen, weil das waer wieder ne zusaetzliche Seite im Blog. Wichtig ist ja auch das Endresultat: Ich bekam einen Platz auf der Warteliste, also war noch nicht ganz raus aus dem Spiel. Für mich war es trotzdem wie eine Absage und ich flog enttäuscht nach Berlin zurück. Ungefaehre Gedanken an dem Tag:“Toll da überwindet man Flugangst, muss ‘ne Klausur am Samstag morgen nachschreiben… – Und wozu das Ganze? Für ‘ne „quasi Absage“ „. So rechnete ich mir also keine grossen Chancen mehr aus ( Denn wer sagt so etwas schon ab?) , aber manchmal kam dann doch noch ein Fünkchen Hoffnung durch.

Doch auch die letzte Hoffnung wurde dann mit einer Mail vom 01.02.2007 zunichte gemacht, in der sinngemaess stand: „Wir haben alle Zusagen bekommen, Wartelisteplätze haben also nun keine Chance mehr.“ Na irgendwie hatte ich das ja auch kommen sehen – enttäscuht war ich trotzdem: Ich hatte meine Chance wohl verspielt.

An diesen Montag (26.02.2007), hatte ich eine Menge zu lernen. Denn es ist die Zeit kurz vorm Abi und so drehen die Lehrer mal wieder am Rad und sechs Tests + Vortrag sind keine Seltenheit. Ich beschaeftigte mich also gerade mit Spurgeraden und co., als plötzlich das Telefon klingelte:
Dran war eine Mitarbeiterin von IBM, welche mir erzaehlte, dass jmd. abegsprungen ist und ich nun ganz oben auf Ihrer Liste stehen wuerde. Sie fragte mich also, ob ich denn nun noch Interesse haben wuerde. Mit einem 3-fachem „Ja“ beantwortete ich die Sache und konnte mein Glück gar nicht richtig fassen, weshalb ich den ganzen restlichen Tag wild im Haus rumsprang und erstmal allen, die ich kannte, die Neuigkeiten übermitteln musste.

Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und bezweifelte doch mein Glück:“War es etwa nur ein Traum?“ So lief ich den ganzen Tag mit Ungewissheit herum. Zu Hause angekommen, checkte ich dann meine Mails und in Einer fand ich das Telefonat vom Vortag doch tatsaechlich schriftlich bestaetigt – und erst jetzt begann ich mein Glueck zu realisieren.

Heute kam dann per (dickem!) Einschreiben der Ausbildungsvertrag (flinke Leute bei IBM), den ich vorhin ausgefüllt habe. Ich kanns kaum erwarten im Oktober endlich bei IBM anzufangen.

Ein netter Effekt nebenbei ist sicherlich, das Zacha ebenfalls in Stuttgart einen Berufsakademie-Platz, bei DaimlerChrysler (Mechatronik), bekommen hat. Da bietet es sich doch nur an, das wir beide da unten dann „Teh WG“ gründen – Was wir wohl auch machen werden! Is zum einen billiger und zum Anderen wahrscheinlich auch lustiger und nicht so langweilig – „Na ik freu mir“.

Hab bestimmt jetzt ‘nen Haufen an Infos vergessen, aber so als kleiner Überblick (mh ich hab gerade schon wieder nen Clown intus^^) sollte das reichen.

Bis dann, Bob

Karaoke!!!

Freitag, 23 Februar, 2007 von Bob

Das ich jeden Shice mitmache und auch sonst ziemlich krank bin, wissen ja nun viele schon. Hier mal wieder ein weiterer Beweis dafür (Grüsse an alle Anderen, die ebenfalls „mitgesungen“ haben).
Monkas 19ter Geburtstag ist zwar schon ‘ne Weile her, aber natürlich möchte ich euch, dieses kürzlich entdeckte (Danke an Baias!), Schmankerl nicht vorenthalten. Ich finde, wir ham’ das Haus (oder in diesem Falle den Garten) gehörig gerockt. Bildet euch selbst ein Urteil, aber denkt immer dran: Schuld ist der Alkohol (Obwohl, wir das wahrscheinlich auch ohne Alkohol gemacht hätten^^):


Gesang: Wir.
Bilder: Wir.
Toll: Wir. ^^

Die, die es nicht erkannt haben: Es sollte „Eternal Flame“ von den Bangles sein – und kommt, mit ein bisschen, oder auch ein bisschen mehr, Fantasie klingt das ja fast so. Jedenfalls sind da wohl neue Sternchen ab Pophimmel, die zu leuchten beginnen.

Bleibt abzuwarten, was sich morgen alles ereignen wird – da Lisa (Mutti!!!) und Nike morgen Ihren 18ten Geburstag nachfeiern – na ihr werdet schon sehen. Eines ist sicher: Langweilig wird’s sicher nicht, bei sovielen Chaoten auf einem Haufen.

Und mit diesem tollen Eindruck im Hinterkopf sag ich dann mal „Tschüss“, der Bob.