Archiv für Februar 2007

IBM und Ich

Mittwoch, 28 Februar, 2007

„[...] wie gestern telefonisch besprochen, freuen wir uns, Ihnen eine Zusage für
den Ausbildungsbeginn 01.10.2007 in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik
zum Bachelor of Science geben zu können. [...]„

Jahaha, da lacht das Herz. Mittlerweile halte ich sogar den Ausbildungsvertrag in den Haenden und ein grosser Traum geht in Erfüllung. Denn ich habe einen Platz an der Berufsakademie in Stuttgart bei IBM bekommen (Um meine Gefühle zu beschreiben: Ich denke „weeeehaaaa“ triffts am Besten).
Ich glaub’ bis ich das richtig realisiert habe, vergeht allerdings noch ein bisschen Zeit, weil ich das echt nicht glauben kann – freu mich hier gerade mal „den Arsch ab“.

Allerdings war mein Weg zu IBM gar nicht so einfach, und da das Blog hier mal wieder gefüllt werden muss, hier nun die volle Geschichte (vllt. werd ich zwischendurch auch zu schreibfaul und kürz’ die ganze Sache^^) – Der Text wird wahrscheinlich lang, von bestimmten Wortgruppen-Wiederholungen geprägt, jedoch ereignisreich sein:

Angefangen hat alles ungefaehr im Oktober, als ich endlich mal die Faulheit ueberweunden habe und Eric meine Zeugnisse und diverse andere Unterlagen zum Einscannen gegeben habe – Archivierung muss sein. Anschliessend hat er mir die Unterlagen dann geschickt. Da ich IBM ja nun schon von der Ausbildungsboerse unserer Schule, sowie durch das Internet (Überhaupt – wem is denn bitte „IBM“ kein Begriff?), hatte ich schon länger vor mich bei IBM für einen Berufsakademie-Platz in der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ zu bewerben; Oh mein Gott, so viele Infos in einem Satz – Toll wa?^^ Ich rechnete mir allerdings, schon aufgrund des Zeugnisses, mit dem ich doch schon unzufrieden war (vllt. bin ich auch einfach zu ehrgeizig), keine hohen Chancen aus und ich hoffte das mit meiner Vielzahl von ausserschulischen Aktivitaeten wieder wet machen zu koennen. So brachte mich dann mein, mir angeborener, Optimismus dazu, es doch zu versuchen – Ganz nach dem Motto:“Wer nich wagt, der nicht gewinnt!“.

Also Ubuntu angeschmissen, Firefox gestartet und rauf auf die IBM-Seite, auf der ich mich für ein BA-Wirtschaftsinformatik-Studium bewerbungen wollte, jedoch relativ schnell feststellen musste, dass die Seite(n), die für die Online-Bewerbung (Das nenn’ ich doch mal Fortschritt) gedacht waren, irgendwie nicht so mit meinem Feuerfuchs zusammenarbeiten wollten, wie ich das gerne wollte. Es war ca. 15:00 Uhr. Also mal Windows (…und ich mag das Wort nicht!^^) gestartet und da mit Firefox probiert. Ging auch erstmal alles gut, bis zum Uploaden der Anlagen (Zeugnis usw.), da ich dann immer beim klicken auf „Upload“ auf ‘ne Fehlerseite gelangt bin. „Mh, weniger gut“ – dachte ich so. Es war ca. 16:00 Uhr (ja – gut Ding will schliesslich Weile haben). Ich also den selben Spass mit dem Internet Explorer (Ohne Worte) noch einmal probiert: Eine Seite weiter, selber Fehler. „Ui, lustiges Browserspiel“ – eigentlich war’s gar nich’ so lustig und ich war mittlerweile doch ziemlich genervt (Gibt es etwas schlimmeres als Webseiten, die nicht richtig funktionieren?^^). Egal, auf jeden Fall habe ich dann erstmal Opera gestarten und, ums kurz zu sagen, Opera wollte, so wie der Ubuntu-Firefox, erst gar nicht mit der Seite agieren. Langsam dezimierte sich meine Browserauswahl aber nun. Letzter Browser den ich hatte war Maxthon. Diesmal kam ich auch ein Stueck weiter als mit allen anderen Browsern, aber irgenwann ging’s wieder nicht weiter. Aber ich gab nicht auf und versuchte es wieder und wieder (Ja, ich bin ehrgeizig!). Irgendwann, es war so ca. 20:00 Uhr ging dann auch alles reibungslos und ein breites Grinsen machte sich auf meinen Gesicht breit – Nun hieß es warten.

Ungefaehr eine Woche spaeter bekam ich dann eine Mail von IBM mit so einer Art Link zu einem Fragebogen, an den ich mich natuerlich gleich rangesetzt habe (Gott, war ich aufgeregt).
Dann kam eine lange Zeit nichts und ich dachte schon, dass es dann an dieser Stelle vorbei für mich sei und ich rausgeflogen bin.

Irgendwann, ich glaube es war Ende November bekam ich dann eine Mail, in der stand, dass alle Plaetze in Berlin schon belegt seien, es aber möglich waere, meine Unterlagen zur weiteren Bearbeitung nach Stuttgart zu schicken. Nachdem ich mir dann den Schweiss von der Stirn gewischt habe, habe ich diesen Vorschlag natürlich mit „Ja“ beantwortet, in der Hoffnung doch noch irgendwie mein Ziel zu erreichen.

Im Dezember bekam ich dann eine Mail aus Stuttgart, das ich am 14.12.2006 für einen, ich betitle es jetzt einfach mal „Einstellungstag“, eingeladen bin. Hab mich riesig gefreut und musste nur noch ‘ne Freistellung von der Schule bekommen (war LK-Klausur an dem Tag) und solch’ Sachen wie Hin- und Rückflug (das zu buchen war ebenfalls ein Krampf: Immer beim Eingeben der Kontonummer ist die Seite abgeschmiert), Unterkunft und Reisekostenrueckerstattung klaeren – Ging im Endeffekt alles glatt.

Am 13.12. flog ich dann nach Stuttgart, guckte mich ein bisschen um, checkte in mein Hotel ein, rief noch kurz zu hause an, schaute Simpsons und ging dann rechtzeitig schlafen – denn man will ja fit sein. Nur soviel zu Stuttgart noch: Das Bahnsystem is doch recht gewöhnungsbedürftig, wenn man aus Berlin/Umgebung kommt, aber die Königsstrasse rockt (Haste echt allet auf einem Haufen)!

Allzutief werd’ ich auf den Vorstellungstag nun nicht eingehen, weil das waer wieder ne zusaetzliche Seite im Blog. Wichtig ist ja auch das Endresultat: Ich bekam einen Platz auf der Warteliste, also war noch nicht ganz raus aus dem Spiel. Für mich war es trotzdem wie eine Absage und ich flog enttäuscht nach Berlin zurück. Ungefaehre Gedanken an dem Tag:“Toll da überwindet man Flugangst, muss ‘ne Klausur am Samstag morgen nachschreiben… – Und wozu das Ganze? Für ‘ne „quasi Absage“ „. So rechnete ich mir also keine grossen Chancen mehr aus ( Denn wer sagt so etwas schon ab?) , aber manchmal kam dann doch noch ein Fünkchen Hoffnung durch.

Doch auch die letzte Hoffnung wurde dann mit einer Mail vom 01.02.2007 zunichte gemacht, in der sinngemaess stand: „Wir haben alle Zusagen bekommen, Wartelisteplätze haben also nun keine Chance mehr.“ Na irgendwie hatte ich das ja auch kommen sehen – enttäscuht war ich trotzdem: Ich hatte meine Chance wohl verspielt.

An diesen Montag (26.02.2007), hatte ich eine Menge zu lernen. Denn es ist die Zeit kurz vorm Abi und so drehen die Lehrer mal wieder am Rad und sechs Tests + Vortrag sind keine Seltenheit. Ich beschaeftigte mich also gerade mit Spurgeraden und co., als plötzlich das Telefon klingelte:
Dran war eine Mitarbeiterin von IBM, welche mir erzaehlte, dass jmd. abegsprungen ist und ich nun ganz oben auf Ihrer Liste stehen wuerde. Sie fragte mich also, ob ich denn nun noch Interesse haben wuerde. Mit einem 3-fachem „Ja“ beantwortete ich die Sache und konnte mein Glück gar nicht richtig fassen, weshalb ich den ganzen restlichen Tag wild im Haus rumsprang und erstmal allen, die ich kannte, die Neuigkeiten übermitteln musste.

Am nächsten Morgen bin ich aufgewacht und bezweifelte doch mein Glück:“War es etwa nur ein Traum?“ So lief ich den ganzen Tag mit Ungewissheit herum. Zu Hause angekommen, checkte ich dann meine Mails und in Einer fand ich das Telefonat vom Vortag doch tatsaechlich schriftlich bestaetigt – und erst jetzt begann ich mein Glueck zu realisieren.

Heute kam dann per (dickem!) Einschreiben der Ausbildungsvertrag (flinke Leute bei IBM), den ich vorhin ausgefüllt habe. Ich kanns kaum erwarten im Oktober endlich bei IBM anzufangen.

Ein netter Effekt nebenbei ist sicherlich, das Zacha ebenfalls in Stuttgart einen Berufsakademie-Platz, bei DaimlerChrysler (Mechatronik), bekommen hat. Da bietet es sich doch nur an, das wir beide da unten dann „Teh WG“ gründen – Was wir wohl auch machen werden! Is zum einen billiger und zum Anderen wahrscheinlich auch lustiger und nicht so langweilig – „Na ik freu mir“.

Hab bestimmt jetzt ‘nen Haufen an Infos vergessen, aber so als kleiner Überblick (mh ich hab gerade schon wieder nen Clown intus^^) sollte das reichen.

Bis dann, Bob

Karaoke!!!

Freitag, 23 Februar, 2007

Das ich jeden Shice mitmache und auch sonst ziemlich krank bin, wissen ja nun viele schon. Hier mal wieder ein weiterer Beweis dafür (Grüsse an alle Anderen, die ebenfalls „mitgesungen“ haben).
Monkas 19ter Geburtstag ist zwar schon ‘ne Weile her, aber natürlich möchte ich euch, dieses kürzlich entdeckte (Danke an Baias!), Schmankerl nicht vorenthalten. Ich finde, wir ham’ das Haus (oder in diesem Falle den Garten) gehörig gerockt. Bildet euch selbst ein Urteil, aber denkt immer dran: Schuld ist der Alkohol (Obwohl, wir das wahrscheinlich auch ohne Alkohol gemacht hätten^^):


Gesang: Wir.
Bilder: Wir.
Toll: Wir. ^^

Die, die es nicht erkannt haben: Es sollte „Eternal Flame“ von den Bangles sein – und kommt, mit ein bisschen, oder auch ein bisschen mehr, Fantasie klingt das ja fast so. Jedenfalls sind da wohl neue Sternchen ab Pophimmel, die zu leuchten beginnen.

Bleibt abzuwarten, was sich morgen alles ereignen wird – da Lisa (Mutti!!!) und Nike morgen Ihren 18ten Geburstag nachfeiern – na ihr werdet schon sehen. Eines ist sicher: Langweilig wird’s sicher nicht, bei sovielen Chaoten auf einem Haufen.

Und mit diesem tollen Eindruck im Hinterkopf sag ich dann mal „Tschüss“, der Bob.

Bildinterpretation

Samstag, 10 Februar, 2007

Da ich euch natürlich geistig nicht unterfordern möchte, widmen wir uns heute also einmal der Bildinterpretation. Thema dieser Interpretation ist das folgende Bild, das den Titel „Traum in Blau“ trägt:

Anajo

Tja, was könnte diese Bild wohl bedeuten? Vielleicht, das ich schräg fotografiert habe? Mag sein, allerdings beinhaltet dieses Bild noch eine weitere Aussage: Dass ich mir das neue Anajo Album „Hallo, Wer Kennt Hier Eigentlich Wen?“ (inkl. Bonus-DVD) gekauft habe – wer hätte das gedacht? In Zeiten von Filesharing-Programmen stellt sich dem Einem oder Anderem bestimmt nun die Frage: „Wieso denn Original gekauft?“.

Also vorneweg erstmal: Natürlich bin ich Fan deutschsprachiger Musik (wär ja auch blöd, wenn ich mir eine CD kaufen würde, die ich nich mag, oder?). Ausserdem nehmen Anajo, meiner Meinung nach, eine gesonderte Stellung, unter den deutschsprachigen Künstlern, ein, da die Band, im Gegensatz zu vielen Anderen, nicht so melancholisch-angehauchte Texte, sondern eher fröhliche, zum-mitsingen-zwingende Texte, in denen allerdings auch ernsthaftere Sachen thematisiert werden, singen. Und da ich jetzt gerade selbst ein bisschen durcheinander gekommen bin hier noch einmal ein Beispiel zur Verdeutlichung, von dem, was ich gerade gemeint habe:

Nehmen wir einmal das Thema Liebe, das ja oft besungen wird, und nehmen wir hierbei mal den GAU: das Ende einer Beziehung (klingt ja wie nen Rezept^^). Eine, meist nicht ausbleibende, Folge ist der Liebeskummer. Dabei zieht man sich doch gerne mal zurück und ist einfach mal nur gerne für sich – die Musik ist dabei natürlich ständiger Begleiter, da sie hilft sich mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen. Jetzt kann man entweder melancholischen Texten lauschen, die sicherlich auch sehr gut sind, und denen ich mich oft auch nicht entziehen kann, und so vielleicht noch tiefer in Selbsmitleid versinken („Selbstmitleid sells“), oder ebend Anajo hören, die dir mit optimistischer Stimme in etwa folgende Botschaft vermitteln: „Ok, es ist vorbei, aber Kopf hoch, geniess die Sonne, freu dich des Lebens, denn es geht weiter“. Und, Hey, es funktioniert wirklich (Mittlerweile klingt der Text, wie eine Teleshopping-Werbung^^)!

Apotheker Bob empfiehlt Folgendes: Nehmen Sie mindestens 1-2 Lieder Anajo pro Tag, dann wird sich Ihre Laune spürbar verbessern.

Zurück zu den Gründen, warum ich mir denn eine Original-CD gekauft habe: Wie der Text sicherlich schon bestätigt hat, bin ich ein Fan von guter, in diesem Falle deutscher, Musik und ich finde, das die Leute, die solche Werke hevorbringen, die sie mit viel Mühe und Schweiß geschaffen haben, auch Anerkennung für ihre Arbeit verdienen. Manch einer mag nun denken, das seinen kapitalistische Ansichten. Aber so ist das nunmal: Ohne Geld geht nichts, und auch die Künstler müssen ihre Ausgaben irgendwie decken, weil sonst auch irgendwann Schluss wäre mit der Musik (Beispiel: Welchen Tonstudio lässt die Künstler denn kostenlos etwas aufnehmen?) und wir wären die Leidtragenden. Genug ernsthaft gewesen jetzt.

Jedenfalls werden die neue Anajo-Tracks ab jetzt wohl eine Weile mein ständiger Begleiter sein (CD is schon im CD-Player im Auto, die Tracks sind ebenfalls auf meinem iPod^^) und ich kann jedem, der sich auch nur ansatzweise für deutsche Musik begeistert, diese CD nur empfehlen.

Mehr zu Anajo findet ihr unter: http://www.anajo.de

MfG, der gerade-mitsingende Bob